Offenbach, Freitag, den 30.01.2026

Heute im Nordosten etwas Schnee, sonst bewölkt, im Südwesten neuer Regen, in höheren Lagen Schnee. In den kommenden Tagen im Westen und Südwesten eher wechselhaft und mild, im Nordosten und Norden eher wenig Niederschlag oder trocken und zunehmend kälter.

Vom Nordatlantik dringen Tiefdruckgebiete, das erste nennt sich OPIKA, zeitweise bis Westeuropa vor und ihre schwächer werdenden Ausläufer werden in den Süden und Westen von Deutschland gelenkt.

Hoch DANIEL sitzt über Fennoskandien und blockt das Vordringen der Tiefs weiter nach Osten ab. Bis Anfang kommender Woche verlagert sich sein Schwerpunkt wenig südwärts. An seiner Südflanke dringt kalte Festlandsluft in den Nordosten Deutschlands, während in den Südwesten milde und feuchte Meeresluft einfließt. Diese Gegensätze verstärken sich bis zum Beginn kommender Woche.


Wetterkarte


Am heutigen Freitag zeigt sich die Sonne zumindest gebietsweise. Größere Auflockerungen werden über Nordrhein-Westfalen, in Teilen Hessens, im nördlichen Baden-Württemberg sowie im Bayerischen Wald erwartet, also quer über die West- und Südhälfte Deutschlands verteilt. Die höchste Wahrscheinlichkeit für Sonnenschein besteht im Alpenraum. Ansonsten wird es ein weiteres Mal stark bewölkt bis bedeckt, besonders in der Nord- und Osthälfte bleibt es ganztags unter tiefen Wolken grau. In einem breiten Streifen von der Nordsee entlang der Elbe bis Ostsachsen schneit es etwas. Dieses schwächer werdende Schneeband verlagert sich im Tagesverlauf nur wenig nordostwärts. Sonst bleibt es öfter trocken. Das nächste, wenn auch schwache Niederschlagsgebiet erreicht ab heute Mittag den Südwesten und bringt Regen, in höheren Lagen auch Schnee. Dort bleibt es mild, während der Dauerfrost im Nordosten und Norden andauert. An den Küsten frischt der Wind aus Ost bis Südost weiterhin böig auf. In der Nacht
zum Samstag weiten sich die Niederschläge vom Südwesten aus etwas nordöstlich aus. Als Regen fallend, kann dieser dabei örtlich auf den kalten Böden gefrieren und zu Glatteis führen. Die leichten Schneefälle im Nordosten nehmen weiter ab. Dazwischen ist es wechselnd bewölkt und das ein oder andere Nebelfeld kann sich bilden.

Am Samstag gibt es im Nordosten zunächst letzte Flocken, sonst bleibt es bei meist starker Bewölkung trocken. Im Alpenraum zeigt sich vielfach die Sonne. Im Südwesten und Westen fällt etwas Regen, in höheren Lagen auch Schnee. Dieses Niederschlagsgebiet verlagert sich bis zum Abend nach Niedersachsen. Dort kann sowohl Regen niedergehen, der auf gefrorenem Boden zu Glatteis führt, oder es kann schneien. Was genau passiert, lässt sich noch nicht mit Bestimmtheit prognostizieren. Sicher vorhersagen lässt sich dagegen das zweigeteilte Temperaturniveau über der Bundesrepublik. Während die Ost- und Nordhälfte mit kalter Festlandsluft geflutet wird, bleibt es im Westen und Südwesten vergleichsweise mild. Am Nieder- und Oberrhein werden lokal sogar zweistellige Plusgrade erwartet, während in Vorpommern und der Uckermark das Thermometer noch kurzzeitig den mäßigen Frostbereich verlassen kann. Ein frischer Wind aus Südost bis Ost lässt dort das Ganze noch kälter wirken, dicke Winterjacken sind
dort vonnöten. In der Nacht zum Sonntag ist es wechselnd bewölkt, teils klart es auf, teils wird es erneut neblig. Im Westen regnet es dagegen hier und da. Dort bleibt es teils frostfrei, während im Nordosten lokal strenger Frost auftritt.

Am Sonntag und Montag zeigen sich Auflockerungen im Nordosten sowie im Westen und Südwesten, dazwischen beliebt es stark bewölkt bis bedeckt. Die Alpen ragen erneut mit viel Sonnenschein heraus, dasselbe gilt für Montag für Vorpommern und auch den Bayerischen Wald. Während es in der Osthälfte weitgehend trocken bleibt, ist es im Westen wechselhafter. Dort regnet es etwas, wobei die Niederschlagsmengen kaum der Rede wert sind. Der Nordosten bliebt temperaturtechnisch im Gefrierschrank, verbreitet liegen die Höchstwerte im mäßigen Frostbereich. Im äußersten Südwesten sind dagegen wieder zweistellige Plusgrade drin. Der starke Wind aus Südost bis Ost fühlt sich an der Küste sehr unangenehm an. In den Nächten ist es im äußersten Westen frostfrei, im Nordosten gibt es erneut strengen Frost.


Deutschland 2. bis 4. Tag


Bis zur Wochenmitte wird es in ganz Deutschland wieder wechselhafter mit gelegentlichen leichten Niederschlägen. Während sich die Höchstwerte im Südwesten kaum ändernd, zieht sich die Kälte aus dem Nordosten langsam zurück, so dass dort dann auch tagsüber leichter und nachts mäßiger Frost herrschen wird. Der starke Ostwind an der See lässt zögerlich etwas nach.