Offenbach, Dienstag, den 28.04.2026

Regen Fehlanzeige!

Stationär - das ist das Motto für die aktuelle Wetterlage.

Ein umfassendes Hochdruckgebiet mit Namen WINFRIED, das sich von den Britischen Inseln bis nach Skandinavien erstreckt, dominiert das Wettergeschehen in Deutschland nun schon seit geraumer Zeit und wird es noch länger im Griff behalten.


Wetterkarte


Wobei Wettergeschehen fast schon zu dramatisch klingt. Heute steht dem Großteil Deutschlands ein schöner und ruhiger Frühlingstag bevor, nur im Süden halten sich mehr Wolken. Dabei bleibt es trocken, nur im Schwarzwald oder den Alpen sind einzelne kurze Schauer nicht ausgeschlossen, jedoch auch kaum erwähnenswert. Temperaturen von 14 bis über 20 Grad in der Südwesthälfte laden dazu ein, den Nachmittag, sofern möglich, im Freien zu verbringen. Erwähnenswert ist jedoch noch der Wind. Da sich Deutschland südöstlich des Hochdruckkerns befindet, weht der Wind aus Nordosten. Durch die Druckunterschiede, ist dieser auch durchaus spürbar, in einigen Berglagen sind auch Windböen der Stärke 7 (Beaufort) dabei. Nachts kühlt es bei immer spärlicherer Bewölkung rasch aus, sodass es im Norden und Osten frostig wird.

Am Mittwoch und Donnerstag stellt sich eine sogenannte Bisenlage ein. Der Wind aus Nordost bis Ost frischt weiter auf, sodass im Südwesten Windböen zeitweise auch bis in tiefere Lagen vorankommen. Was die übrigen Wetterparameter angeht, so ist es zumeist sonnig, bei ähnlichem Temperaturniveau wie heute. Trocken bleibt es ebenfalls.

Mit Abnahme des Windes zum Freitag geht es ähnlich ruhig weiter. Trocken und zumeist sonnig präsentiert sich der Übergang in den Mai. Die Temperaturen steigen deutlich an, sodass entlang des Rheins die Thermometer am Tag der Arbeit sogar knapp über 25 Grad steigen können, nach Definition also ein Sommertag.


Deutschland 2. bis 4. Tag


Zum Wochenende zeigen erste Modelltrends eine wechselhaftere Witterung, die auch wieder etwas Regen für die trockenen Böden bringen könnte, es bleibt aber weiterhin warm. Die Unsicherheiten sind jedoch noch recht groß und wie schnell und wie nachhaltig der Hochdruckeinfluss verdrängt wird, muss sich zeigen.