Zwischen Hoch HEIKO mit Schwerpunkt über Osteuropa und den beiden Tiefs BARBARA und CHIARA über Nord- bzw.
Nordwesteuropa fließt mit einer südwestlichen Strömung ungewöhnlich milde Luft nach Deutschland. In Frankreich reichte es in der Luftmasse gestern für Höchstwerte von zum Teil über 25 Grad. So warm wird es zwar bei uns nicht, dennoch sind vor allem die Höchstwerte am morgigen Freitag am oberen Ende des für die Jahreszeit Möglichen.
Schon am heutigen Donnerstag ist es verbreitet sehr mild. Maximal werden 13 bis 21 Grad erreicht, am wärmsten wird es am südlichen Oberrhein, kühler bleibt es an den Küsten, insbesondere, wenn der Wind vom Wasser herkommt. Dazu scheint vielerorts für einige Stunden die Sonne, teils halten sich aber auch Nebel und Hochnebel sehr zäh.
Nach einer im Osten Südosten erneut örtlich leicht frostigen Nacht wird am Freitag der Höhepunkt der frühlingshaften Wärme erreicht. Vor allem im Süden und der Mitte scheint dazu verbreitet die Sonne, Nebel und Hochnebel spielen eine kleinere Rolle als an den Vortagen, denn der südwestliche Wind frischt auf. Im Nordwesten macht sich ein Tiefausläufer in Form von dichterer Bewölkung und später auch mit etwas Regen bemerkbar. Bemerkenswert sind die Höchstwerte. Sie liegen verbreitet zwischen 16 und 22 Grad, am südlichen Oberrhein werden vielleicht auch 23 Graderreicht. Kühler bleibt es nur im äußersten Norden und Nordwesten. Vor allem im Südwesten liegen die Maxima damit in Nähe der bisherigen Februarrekorde.

Am Samstag liegt der angesprochene Tiefausläufer dann über der Nordwesthälfte und sorgt dort für unbeständiges Wetter. Im Osten und Südosten dominiert noch Hochdruckeinfluss mit Sonnenschein. Je nach Sonnenscheindauer werden 12 bis 19 Grad erreicht.
Am Sonntag stellt sich ein Mix aus Sonne, Wolken und örtlich etwas Regen ein. Das Temperaturniveau sinkt zwar etwas, für die Jahreszeit ist es aber mit meist 11 bis 15 Grad weiterhin zu mild.