Offenbach, Donnerstag, den 05.03.2026

Anhaltender Hochdruckeinfluss, aber kleine Schönheitsfehler

Hochdruckeinfluss beschert uns überwiegend sonniges und trockenes Wetter.

Nur in einigen Tälern über der Mitte und im Süden halten sich teils zähe Nebelfelder. Am Wochenende sorgt ein schwacher Tiefausläufer im Norden für etwas dichtere Wolken und vereinzelte Regenfälle. Sonst dominiert weiterhin hoher Luftdruck.


Wetterkarte


Allerdings trübt sich die Luft zusehends ein. Zwischen Tiefdruckgebieten über Südwest- und Westeuropa und der Hochdruckzone über Mittel- und Südosteuropa wird in der Höhe Luft aus Nordafrika zu uns geführt. Diese enthält viel Staub aus der Sahara, was den Sonnenschein ab Freitag trüben dürfte. Eventuell sorgt der Staub auch für vermehrte Konvektion und daher Wolkenbildung in den höheren Luftschichten. Die Sonne könnte dann am Wochenende eher milchig oder eingetrübt vom Himmel scheinen.

Der eingetrübte Himmel könnte sich auch in der Temperatur niederschlagen. Dennoch ist es für Anfang März meist sehr mild. Am Niederrhein kann die Temperatur örtlich sogar auf 20 Grad steigen. Bei längerem Nebel und an den Küsten ist es deutlich kühler.
In den Nächten sorgt die fehlende Bewölkung für maximale Ausstrahlung und somit kräftige Abkühlung. Vor allem im Osten und Süden droht verbreitet leichter Frost. Lokal ist auch mäßiger Frost um -5 Grad möglich. In Bodennähe wird es auch im Westen und Norden frostig. Wer schon empfindliche Pflanzen nach draußen gesetzt hat, sollte diese entsprechend schützen.


Deutschland 2. bis 4. Tag


Für Allergiker heißt trockenes Wetter im Frühling oft nichts Gutes. Hasel und Erle blühen teils schon kräftig und verteilen ihre Pollen über weite Teile des Landes. Vor allem im Westen und Süden ist die Pollenkonzentration teils stark erhöht.