Offenbach, Dienstag, den 20.01.2026

In den kommenden Tagen mit Ausnahme des Südwestens freundlich, in Sachsen, zunächst teils windig, gebietsweise Dauerfrost, teils mäßige bis strenge Nachtfröste.

Wir liegen weiterhin heute und in den kommenden Tagen bis einschließlich Donnerstag im Einflussbereich von Hoch CHRISTIAN mit Schwerpunkt über Rumänien.

Damit befinden wir uns also am Westrand dieses kräftigen Hochs in einer östlichen bis südöstlichen Strömung. Mit ihr wird weiterhin recht trockene Festlandsluft zu uns geführt. Westlich von uns liegen die Tiefs JAQUELINE bei Irland und KIRSTIN auf dem Nordatlantik. Ihre Ausläufer werden den Westteil zum Wochenende streifen und damit eine leicht wechselhafte Wetterperiode einleiten.


Wetterkarte


Wie bereits in den vergangenen Tagen präsentiert sich auch der heutige Dienstag für viele Regionen sonnenscheinreich. Besonders von Brandenburg über Sachsen und Thüringen bis nach Bayern sind von Sonnenauf- bis -untergang oftmals gar keine Wolken zu erwarten, von Mecklenburg-Vorpommern über Ostniedersachsen, Westfalen, Osthessen bis Württemberg nur wenige. Zwei Einschränkungen trüben ein wenig die Empfindungen des freundlichen Tages aus Sicht der Sonnenscheinliebhaber ein wenig: Zum einen ist es im Südwesten sowie auch an der Donau neblig und auch im Tagesverlauf setzt sich dort die Sonne nur zögerlich durch. Einige Bereiche im Saarland, der Pfalz und am Oberrhein bleiben den ganzen Tag unter einer Hochnebeldecke liegen. Zum anderen frischt auch heute wie schon in den vergangenen Tagen auch der recht kalte Böhmische Wind im Ostteil Sachsens auf und mindert dort den Genuss der wärmenden Sonnenstrahlen. Zum Abend wird der Wind zögerlich nachlassen.
Die zu uns einströmende Luft ist nicht nur trocken, sondern auch recht kalt. Besonders in Vorpommern, im sächsischen Elbtal, in den Höhenzügen der östlichen Mittelgebirge, in Teilen Bayerns sowie in den Nebelgebieten am Oberrhein tut sich das Thermometer schwer, die Null-Grad-Marke zu überschreiten bzw. scheitert auch daran - dort gibt es Dauerfrost. Am wärmsten wird es heute im Ruhrgebiet sowie in Höhenlagen Süddeutschlands.
In der kommenden Nacht zeigen sich in Westhälfte gelegentlich Wolkenfelder, besonders im Südwesten, aber auch in Teilen Süd- und Westdeutschlands verstärkt sich erneut der Hochnebel bzw. bildet sich erneut Nebel. Mit Ausnahme der Ostfriesischen Inseln und einigen Regionen am Niederrhein gibt es Frost - in der Westhälfte leichter bis mäßiger, in der Osthälfte mäßiger bis strenger Frost.


Deutschland morgen


Am morgigen Mittwoch und auch am Donnerstag setzt sich das sonnenscheinreiche Wetter in den meisten Regionen Deutschlands fort, allerdings halten sich tiefe Wolken bzw. Hochnebel im Südwesten. Auch im äußersten Westen ist es nicht mehr ganz so freundlich, da einerseits das Hochdruckgebiet seinen Schwerpunkt nordostwärts und damit weiter weg von Deutschland verlagert, andererseits das Tiefdruckgebiet JAQUELINE bei Irland sich verstärkt und sein Pendant KIRSTIN Richtung Schottland zieht - beide schicken zunächst hohe, zunehmend auch mittelhohe und tiefere Wolken nach Westdeutschland.

Nicht ganz ausgeschlossen werden kann die Möglichkeit, dass es im Westen zu einzelnen Tropfen kommt, im äußersten Norden ist auch Schneegriesel gering wahrscheinlich, ansonsten bleibt es trocken. An den Küsten wird der kalte Ostwind etwas auffrischen, besonders auf den Ostfriesischen Inseln sowie auf Helgoland muss mit stürmischen Böen gerechnet werden. Während sich das Temperaturniveau in Westdeutschland nicht wesentlich ändert, wird es in der Ost- und auch in der Nordhälfte etwas kälter, dort weiten sich die Dauerfrostgebiete aus. In der Nacht zum Freitag greift dann ein erster schwacher Tiefdruckausläufer auf Westdeutschland über. Nennenswerte Niederschlagsmengen sind nicht zu erwarten, da allerdings Regen auf gefrorenen Boden kann mit der Möglichkeit der Glatteisbildung.


Deutschland 2. bis 4. Tag


Zum Freitag und auch zum Wochenende setzt sich von Westen her allmählich Tiefdruckeinfluss durch. Während es am Freitag in Teilen des mittleren Deutschlands noch freundlich bleibt, dominieren sonst Wolken, aus denen gelegentlich leichter Niederschlag fällt. Richtung Südwesten wird das eher Regen sein, sonst schneit es zeitweise leicht. Die Simulation der Niederschlagsverteilung und auch die der Niederschlagsphase ist noch mit Unsicherheiten behaftet. Es bleibt kalt - teils mit Dauerfrost in der Osthälfte. Auch in der Westhälfte wird es tagsüber etwas kälter, während die Nächte aufgrund der Wolken nicht mehr ganz so kalt ausfallen.