Der Ausläufer des Islandtiefs VIRGINIA beschert Deutschland heute vor allem im Nordosten, Norden und Westen den ein oder anderen Schauer, auch ein vereinzeltes Gewitter, besonders in der Nordosthälfte, kann dabei sein.
In Süddeutschland ist noch der Einfluss von Hoch STEFAN, das zur Tatra weiter gewandert ist, spürbar. Doch auch dort ist der ein oder andere ganz leichte Schauer nicht ausgeschlossen. In Berlin und Frankfurt werden 21 Grad erwartet, sonst liegen die Höchstwerte verbreitet an der oder knapp unter der 20-Grad-Marke. Am Oberrhein ist es mit 22 Grad am wärmsten. In der Nacht zum Freitag ist es unterschiedlich bewölkt. Gebietsweise tritt Nebel auf. Besonders im Süden und Nordosten klart es auf und es wird frisch - Pflanzenliebhaber aufgepasst, es besteht dann Gefahr von Frost in Bodennähe.
Am Freitag besucht uns von Frankreich kommend Hoch TILMAN und hat viel Sonne im Gepäck, besonders im Süden und Osten werden nur ganz wenige Wolken dem blauen Himmel weiße Konturen hinzufügen. Anders präsentiert sich der Nordwesten. Dort kündigen Wolken den näher rückenden Ausläufer von Tief WALTRAUD bei den Britischen Inseln an. Sehr vereinzelte Schauer oder ein kurzes Gewitter sollten die absolute Ausnahme bleiben, so dass ein schöner Frühlingstag bevorsteht. Nachmittags wird mit Ausnahme des Nordens und Nordostens die 20-Grad-Marke geknackt, am Oberrhein wird es mit 24 Grad am wärmsten. In der Nacht zum Samstag ist es im Süden locker, im Norden stärker bewölkt, dort kann auch der ein oder andere Tropfen Regen niedergehen. An Oder und Neiße sowie in höheren Lagen Süddeutschlands geht die Temperatur deutlich zurück mit der Gefahr von Frost in Bodennähe.
Am Samstag erreicht der Tiefausläufer den Nordwesten und dringt im Verlauf weiter ost- und südostwärts vor bis etwa auf eine Linie Eifel - Südniedersachsen - Mecklenburg. Damit regnet es dort zeitweise, während im Osten und in der Südhälfte bei lockerer Bewölkung erneut viel Sonnenschein zu erwarten ist. Verbreitet steigt die Quecksilbersäule auf über 20 Grad, am Oberrhein, am Neckar, am Main und an der Donau werden 24 Grad erreicht. In der Nacht zum Sonntag erreicht der Regen den Osten und den Süden, dabei kann es auch den ein oder anderen Blitz und Donner geben.

Am Sonntag dominieren Wolken den Himmel. Besonders im Süden regnet es zeitweise, mitunter auch schauerartig oder gewittrig verstärkt. In der Mitte zeigt sich im Tagesverlauf ab und an die Sonne, in der Nordhälfte sind zunächst Schauer an der Tagesordnung, dann folgt von Norden her Regen nach. An der Nordsee wird der Nordwestwind deutlich auffrischen. Die Temperaturwerte gehen im Süden etwas, im Norden unter die 15-Grad-Marke zurück.