Offenbach, Montag, den 09.03.2026

Allmählich unbeständiger, vereinzelt mit Blitz und Donner.

Nach einer langen Zeit des hochdruckgeprägten Wetters kommt nun wieder Bewegung in die eingefahrene Wetterlage.

Das Hoch KONRAD befindet sich östlich von Deutschland und wird weiter abgedrängt. Das nutzen die atlantischen Tiefdruckgebiete, die ihre Fühler langsam in unsere Richtung ausstrecken.


Wetterkarte


Insgesamt bleibt es weiterhin mild bis sehr mild. Dass das Jahr schon ein wenig vorangeschritten ist, zeigt sich in den Wettervorhersagen: Die ersten zögerlichen Erwähnungen von Gewittern machen die Runde. Heute beschränken sich die Schauer - und eventuell auch vereinzelte Gewitter - auf den Südwesten. Prädestiniert für ein paar Blitze ist der Schwarzwald und die Schwäbische Alb, denn dort unterstützen die Berge das notwendige Aufsteigen der Luft. Die atmosphärischen Bedingungen fördern aber lediglich kurze Gewitter, die sich meist an Ort und Stelle bilden, blitzen und zusammenfallen. Da die Luftmasse einen etwas höheren Feuchtigkeitsgehalt hat, ist es dabei auch nicht ausgeschlossen, dass vereinzelt das Starkregenkriterium des Deutschen Wetterdienstes überschritten wird. Das ist der Fall, wenn 15 Liter pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde fallen. Das entspricht anderthalb Eimern voll Wasser.

Abgesehen von den Gewittern bleibt es jedoch trocken. Uneingeschränkt strahlender Sonnenschein ist jedoch nicht zu erwarten. Dafür sorgt weiterhin der Staub in der Atmosphäre. Oft macht er sich bemerkbar durch einen milchigen, gelblich-rötlichen Schleier, wenn man in die Ferne blickt. Außerdem kann er für hohe Cirruswolken sorgen. In der Nacht muss stellenweise wieder mit leichtem Frost gerechnet werden, oft bleiben die Temperaturen jedoch über dem Gefrierpunkt. Im Nordwesten schiebt sich Nebel aus den Niederlanden und von der Nordsee ins Landesinnere, ansonsten ist erneut das Umfeld der Donau für überregionale Nebelfelder anfällig.

Am Dienstag weitet sich die Schaueraktivität auf die Westhälfte aus. Auch hier der zusätzliche Hinweis auf mögliche kurze Gewitter. In den anderen Landesteilen bleibt es trocken und die Sonne zeigt sich oft. Den nachmittäglichen oder feierabendlichen Outdoor-Aktivitäten steht also nichts im Wege.

Am Mittwoch ist es im Westen deutlich regnerischer, da sich eine Front nach Deutschland bewegt. Gleichzeitig frischt der Wind auf. Der Regenschirm sollte also für alle Fälle gut festgehalten werden. Im Laufe der Nacht schwächt sich das Regenband langsam ab und zieht in den Südosten.


Deutschland 2. bis 4. Tag


Der Donnerstag sieht oft trocken aus und bildet den Übergang zum nächsten wechselhaften Wetterabschnitt. Im Nordwesten kündigt sich dieser in der Nacht zum Freitag durch windige Bedingungen und teilweise ersten Regen an.