Offenbach, Samstag, den 07.03.2026

Unter Hochdruckeinfluss tagsüber (sehr) mild und meist trocken. In den Nächten Frostgefahr. Am Wochenende im Norden leicht wechselhaft, zum Wochenbeginn aus Südwesten zunehmende Schauertätigkeit mit einzelnen Gewittern.

"Das Wochenende verläuft unter dem Einfluss des Hochdruckgebietes KONRAD besonders über der Mitte und dem Süden nach Nebelauflösung sonnig oder leicht bewölkt und trocken.

Allerdings beeinflusst uns weiterhin der von Nordafrika herangewehte Saharastaub, sodass der Himmel teils milchig-trüb erscheint. Die Höchstwerte liegen zwischen 14 und 19 Grad, örtlich wird wohl auch die 20 Grad-Marke erreicht. Dank günstiger Ausstrahlung kühlen die meist klaren Nächte weiterhin kräftig aus, sodass mit Minima zwischen +5 und örtlich -5 Grad die Nächte erneut überregional frostig verlaufen.


Wetterkarte


Etwas trüber sieht es heute (Samstag) im Nordwesten und am Sonntag auch im Umfeld der Ostsee aus. Grund hierfür ist ein kleinräumiger Kaltlufttropfen über der südlichen Nordsee, der nicht nur eine feuchte (und somit auch nebelanfälligere) Luftmasse ins Binnenland drückt, sondern auch für dichte Bewölkung und etwas Regen sorgt. Am meisten Regen fällt heute dabei in der Nähe zu Dänemark, wo 24std. Mengen um 10 l/qm nicht ausgeschlossen sind. Sonst fallen die Mengen im Norden aber heute und morgen nur gering aus, häufig bleibt es auch ganz trocken. Die Nacht zum Sonntag verläuft im Umfeld der Deutschen Bucht zudem sehr nebelanfällig.
Fehlende Sonneneinstrahlung und das kühle Wasser drücken die Maxima auf 5 bis 13 Grad (am kältesten direkt am Wasser) und die Tiefstwerte liegen zwischen +5 und +1 Grad.
Der schwache Wind aus Nordost, am Sonntag aus Ost spielt warntechnisch keine Rolle.


Deutschland 2. bis 4. Tag


Zum Beginn der neuen Woche (Montag und Dienstag) ändert sich bei den Höchstwerten wenig, die meist zwischen 14 und 19 Grad verweilen, küstennah bleibt es mit rund 5 bis 8 Grad kälter.
Allerdings sickert von Westen eine feuchtere Luftmasse ein, sodass am Montag im Südwesten und am Dienstag im gesamten Westen im Tagesverlauf Schauer und einzelne Gewitter zu erwarten sind. Sonst bleibt es trocken und am Montag deutschlandweit sonnig oder leicht bewölkt, bevor sich am Dienstag im Nordwesten wieder dichter Nebel/Hochnebel ausbreitet, der sich in der Folge ostwärts ausdehnt und in der Nacht zum Mittwoch den ganzen Norden beeinflusst. Mit der zunehmenden Bewölkung besonders im Nordwesten gestalten sich dort die Nächte meist frostfrei, während sonst weiterhin überregional mit leichtem Nachtfrost zu rechnen ist. Der Wind dreht zunehmend auf West bis Südwest, bleibt allerdings meist schwach bis mäßig und somit ohne Warnrelevanz.