Offenbach, Sonntag, den 22.02.2026

Milde Meeresluft bringt Regen und Tauwetter - ab Mittwoch sonniger Frühling

Tief ALINA bringt heute sowie zu Beginn der kommenden Woche äußerst milde und feuchte Meeresluft nach Deutschland, was verbreitet zu bewölktem Himmel und Regen führt.

In keinem Landesteil bleibt es trocken. Größere Niederschlagsmengen sind allerdings nur an den Mittelgebirgen zu erwarten, sowie an den Alpen. Dort fallen vor allem am morgigen Montag und bis zum Dienstag staubedingt teils markante Mengen. Dabei wird der Niederschlag oberhalb von etwa 1500 Metern noch als Schnee gebunden. Darunter ist die Schneeschmelze im vollen Gange. Die markante Tauwettersituation an den Mittelgebirgen und an den Alpen hält noch bis zum Montag an. Dann dürfte ein Großteil des Schnees bereits in den Bächen und Flüssen dahinfließen.


Wetterkarte


Neben den Niederschlägen der nächsten Tage kann sich auch der Temperaturwechsel sehen lassen. Am heutigen Sonntag und am morgigen Montag kann man am Oberrhein bereits mit Höchstwerten bis 15 Grad rechnen. Sonst liegen die Höchstwerte bei 10 bis 14 Grad. Der Nordosten bleibt aber noch zurückhaltend mit den Maximum-Temperaturen. Dort bleiben die Tageshöchstwerte bis einschließlich Dienstag im einstelligen Bereich. Besonders kühl wird es auf Rügen und Usedom, wo das noch dicke Meereis die Küstenregionen spürbar abkühlt.

Auch der Wind spielt in den kommenden Tagen eine Rolle. Am heutigen Sonntag sind vor allem die Bergregionen von starken bis stürmischen Böen betroffen. Am morgigen Montag legt der Wind dann noch eine Schippe drauf. Es kommt auch im Flachland zu starken, vor allem in Verbindung mit Schauern und einzelnen Graupelgewittern auch zu stürmischen Böen. Im Bergland muss man mit Sturmböen, vereinzelt auch mit schweren Sturmböen rechnen. Am Dienstag beruhigt sich der Wind wieder dank eines noch namenlosen Hochs über Spanien. Das Hoch drängt sich im Laufe des Dienstags von Osten her in Richtung Deutschland und sorgt damit für Wetterberuhigung.


Deutschland 2. bis 4. Tag

Das ruhige Hochdruckwetter bekommen wir ab Mittwoch so richtig zu spüren. In der Südwesthälfte zeigt sich dann häufig die Sonne und auch im Nordosten lockern die Wolken deutlich auf. Dies hat auch zur Folge, dass die Temperaturen noch einen Satz nach oben machen. Im Westen und Südwesten kann man mit Höchstwerten um 20 Grad rechnen. Und auch der bis dato eher verhaltene Nordosten erreicht zweistellige Höchstwerte mit Temperaturen zwischen 10 und 15 Grad.