Offenbach, Mittwoch, den 11.03.2026

Wetterumstellung ante portas

Nach einem sehr trockenen, sonnigen und warmen Start in den (meteorologischen) Frühling gilt es nun erstmal etwas Abschied von dieser Witterung zu nehmen, denn nachdem sich Hoch KONRAD nun langsam aber sicher nach Osten verabschiedet hat übernimmt Tiefdruckeinfluss die Regie.

Angeführt von FRITAUN greift heute ein erster nennenswerter Ausläufer auf den Nordwesten und Westen über, um von da aus langsam in Richtung Landesmitte zu ziehen. Damit gibt es nach ein paar Schauern und Gewittern vom Vortag nun den ersten flächendeckenden Regen seit vielen Tagen. Vorderseitig dieser Front kann es vor allem über Bayern hier und da nochmal etwas krachen, sprich kurze Gewitter geben. Vor allem im Osten wird es mit bis 18 Grad nochmal ziemlich warm für Anfang/Mitte März, im Westen ist bei rund 12 Grad meistens schon Schluss. Und auch der Wind möchte wieder ein Wörtchen mitreden und weht teils stark böig aus südwestlichen Richtungen.


Wetterkarte


Am morgigen Donnerstag kehrt aber vorübergehend schon wieder etwas Ruhe ein durch einen Ableger von Hoch LUKAS, das draußen auf dem Atlantik liegt. Mit mehr Sonnenschein, weniger Wind und Temperaturen von 12 bis 15, ganz vielleicht nochmal 16 Grad reiht sich dieser Tag fast in den Charakter der bisherigen März-Witterung ein.

Die "Freude" ist aber nicht von langer Dauer, denn mit GINA bekommt am Freitag das noch immer kräftige Tief FRITAUN nun Unterstützung und schickt eine langsam ziehende Kaltfront nach Deutschland, die uns im Tagesverlauf von Westen/Nordwesten her erreicht und zumindest bis zur Mitte wieder flächendeckenden Regen bringt. Ebenso wird es damit noch eine Spur kühler, womit in den Hochlagen einiger Mittelgebirge wieder Schneefall ein Thema werden kann. Zwar sind die Schneemengen nicht sonderlich erklecklich, für ein bisschen Winterfeeling im begonnenen Frühling kann es aber ganz oben durchaus nochmal reichen. Weiter Richtung Osten kommt von all dem "Spuk" hingegen wenig bis nichts mehr an.

Ab Samstag drückt das Wetter dann quasi auf die Repeat-Taste: Wieder macht sich ein Ableger des Azorenhochs kurzzeitig bei uns bemerkbar, bevor ein neues Frontensystem ab Sonntag mit Wind, Regen und vielleicht sogar dem ein oder anderen Gewitter übergreifen kann. Der Regen ist aber auch dringend notwendig, um eine Frühjahrstrockenheit abzuwenden.


Deutschland 2. bis 4. Tag


Ab Wochenstart zeichnet sich noch kein ganz klares Bild, die Tendenz geht aber wieder mehr in Richtung Hochdruck, wobei das genaue Temperaturniveau noch etwas unsicher ist.
Es könnte also sein, dass schon bald wieder die Wetterrückstellung ansteht.