Offenbach, Montag, den 29.06.2026

Nach der historischen Hitzewelle beginnt die neue Woche mit teils unwetterartigen Gewittern.

Die größte Hitze ist überstanden, nur im Südosten und äußersten Osten werden heute noch einmal bis 33 Grad erwartet, im Südosten besteht weiterhin eine Warnung vor starker Wärmebelastung.

Sonst verbleiben die Temperaturen verbreitet zwischen 25 und 28 Grad, and der Küste werden um 22 Grad erwartet. Die Abkühlung im Vergleich zu den Vortagen geht mit einer recht hohen Luftfeuchtigkeit einher, besonders schwül ist es in Gewitternähe - was auch der zentrale Wetterparameter der kommenden Tage ist. Zur Zeit regnet es in einem Streifen von Schwarzwald bis zur Mecklenburger Bucht, außerdem gebietsweise im Osten und in Bayern. Diese Niederschläge sind von teils schweren Gewittern durchsetzt, da weiterhin sehr viel Feuchtigkeit zur Verfügung steht was häufig zu markanten bis unwetterartigen Niederschlagsmengen in kurzer Zeit führt. Aktuelle Warnungen erhalten Sie in der Warnwetter-App und auf www.dwd.de. Im Verlauf des Tages ziehen diese Gewitter ostwärts ab, wobei im Osten bis in den Abend


Wetterkarte


mit teils schweren Gewittern gerechnet werden muss. Rückseitig im Westen beruhigt sich das Wettergeschehen. Am Abend und in der Nacht besteht von den Alpen her nordwärts Richtung Donau ausbreitend erneut Unwettergefahr durch teils schwere Gewitter insbesondere mit Starkregen. Sonst verläuft die Nacht ruhig und meist trocken bei Tiefstwerten zwischen 19 Grad am Oberrhein und um 11 Grad in Schleswig-Holstein.

Der Dienstag beginnt wettertechnisch ebenfalls ruhig, im Westen zeigt sich die Sonne häufiger, vom Oberrhein bis nach Rheinland-Pfalz und den Süden Hessens werden erneut Temperaturen über 30 Grad erwartet, sonst verbreitet 27 bis 30 Grad, an der Küste erneut um 22 Grad. Zum Nachmittag hin steigt das Gewitterpotenzial wieder deutlich an. Bis auf im äußersten Westen muss verbreitet mit Schauern und Gewittern gerechnet werden, insbesondere vom Südosten bis zur Mitte und in den Osten ausgreifend erneut mit erhöhtem Unwetterpotenzial insbesondere durch Starkregen, wobei teils auch mit Sturmböen und Hagel gerechnet werden muss. Die mit teils schweren Gewittern durchsetzen Niederschläge ziehen im Verlauf der Nacht auf Mittwoch nur allmählich ostwärts, die Unwettergefahr durch Starkregen ist lokal weiterhin gegeben.


Deutschland 2. bis 4. Tag


Im Verlauf des Mittwochs und voraussichtlich bis in die ersten Nachthälfte auf den Donnerstag ziehen diese Niederschläge dann erst südostwärts ab, insbesondere an den Alpen und im Erzgebirge kommt es zu länger anhaltendem, teils von Schauern und Gewittern durchsetztem Regen. Auch im Norden und Osten bilden sich im Tagesverlauf voraussichtlich weitere Schauer und Gewitter. Die Sonne zeigt sich dementsprechend am Mittwoch in der östlichen Landeshälfte eher selten, die erwarteten Höchsttemperaturen liegen hier bei um 24 Grad. Im Westen und Südwesten werden unter zunehmendem Hochdruckeinfluss bei teils heiterem und weitgehend trockenem Wetter Temperaturen bis 28 Grad erwartet. In der Nacht auf Donnerstag ziehen dann die letzten Niederschläge im Süden und Osten ab, und bei einer häufig klaren Nacht fallen die Temperaturen auf 10 bis 15 Grad. Aktuelle Informationen über den weiteren, vorübergehend von Tiefdruckeinfluss geprägten Wetterverlauf in der zweiten Wochenhälfte erhalten Sie in den kommenden Tagen an dieser Stelle.