Offenbach, Montag, den 21.09.2020

Spätsommer adé, willkommen Herbst.

Noch beschert uns Hoch MANFRED bis einschließlich dem morgigen Dienstag, dem kalendarischen Herbstanfang, abgesehen von morgendlichen Nebelfeldern ganz viel Sonnenschein und spätsommerliche Höchstwerte von 23 bis 28 Grad.

Ein kleines Manko gibt es allerdings dennoch. Ein vor allem in höheren Schichten ausgeprägtes Tief über Frankreich steuert in den äußersten Südwesten und Süden etwas feuchtere Luft. So können sich am heutigen Montag und auch am Dienstag zwischen Schwarzwald und Alpen im Nachmittagsverlauf ein paar mächtigere Quellwolken auftürmen und für vereinzelte Schauer und Gewitter sorgen.


Wetterkarte


Am Mittwoch beginnt sich dann die Wetterlage zusehends umzustellen. Hoch MANFRED verabschiedet sich weit nach Osteuropa, während sich über den Britischen Inseln ein Tief in Stellung bringt. Dadurch dreht zunächst die Strömung auf südliche Richtungen, wodurch sich die feuchtwarme Luft auf die ganze Südhälfte ausweiten kann. So werden die Wolkenanteile etwa südlich des Mains deutlich zunehmen. Dazu gesellen sich dort häufiger Schauer und auch einzelne Gewitter. In den übrigen Landesteilen bleibt hingegen die Sonne noch ein treuer Begleiter. Mit Höchstwerten zwischen 22 und 27 Grad ändert sich am Temperaturniveau noch nichts.


Deutschland morgen


Am Donnerstag rückt uns dann der Tiefausläufer von den Britischen Inseln auf die Pelle. Von Nordwesten greift wolkenreiche und zunehmend kühlere Luft auf das Bundesgebiet über. Dazu wird es bei zeitweisem Regen und auffrischendem Wind unbeständiger. In der Osthälfte sind vor allem in der ersten Tageshälfte noch längere Sonnenabschnitte möglich, wodurch in der Lausitz nochmal um 25 Grad erreicht werden können. Sonst pendelt sich die Temperatur zwischen 17 und 24 Grad ein.


Deutschland 2. bis 4. Tag


Am Freitag erfasst sogleich ein neuer Schwall feuchter und zugleich noch kühlerer Atlantikluft das Land. Vor allem in der Süd- und in Teilen der Osthälfte regnet es dann auch mal länger anhaltend und ergiebiger. In den übrigen Regionen fällt meist nur unergiebig etwas Regen und nachmittags kann sich im Nordwesten zumindest vorübergehend mal die Sonne zwischen den Wolken hervorkämpfen. Die Höchstwerte schalten noch einen Gang zurück und sortieren sich auf eher herbstliche 15 bis 20 Grad ein.