Offenbach, Samstag, den 28.11.2020

Und täglich grüßt das Murmeltier, vorerst

Jeden Tag hört sich der Wetterbericht derzeit gleich an. Gebietsweise Nebel und Hochnebel, lokal Sprühregen oder Schneegriesel.

Vor allem im Bergland und dessen Nordrändern sowie in Teilen des Westens und Südwestens viel Sonne. Daran ändert sich die kommenden Tage auch erst einmal nicht viel, auch wenn die Chancen auf Sonnenschein insgesamt etwas ansteigen. Das Temperaturniveau sinkt dabei noch etwas ab von 3 bis 10 Grad am heutigen Samstag auf 1 bis 6 Grad am Montag.


Wetterkarte


Im Dauergrau reicht es teilweise nicht einmal mehr für 0 Grad tagsüber. Direkt an der Nordsee bleibt es mit etwa 8 Grad durchweg milder. Nachts droht mit Ausnahme der Küstengebiete verbreitet Frost und regional Glätte. Verantwortlich für die recht eingefahrene Wetterlage zeigt sich Hoch WILLY, das sich von Skandinavien allmählich nach Mitteleuropa verlagert.


Deutschland 2. bis 4. Tag


Bewegung in die Wetterküche kommt dann in der Nacht zum Dienstag, denn ein Tiefausläufer greift dann von Nordwesten her auf Deutschland über. Während im Norden und Westen wahrscheinlich überwiegend Regen fällt stellt sich in der Mitte und dem Osten ein Gemisch aus Regen und Schnee ein. Auch gefrierender Regen kann nicht ausgeschlossen werden. Am Dienstag kommt der Ausläufer samt Niederschlägen im Gepäck bis zu den Alpen voran. Vor allem in Bayern und Baden-Württemberg sowie generell in den Mittelgebirgen ab etwa 500 m fällt dabei zeitweise Schnee. Nur am Oberrhein und unteren Neckar geht der Schnee im Tagesverlauf wohl in Regen oder Schneeregen über. Bei Schneefall liegen die Werte um den Gefrierpunkt, sonst werden 0 bis 5, im Nordwesten bis 9 Grad erreicht. Es ist also Vorsicht geboten, denn besonders im morgendlichen Berufsverkehr droht gebietsweise deutlich erhöhte Glättegefahr!