Offenbach, Freitag, den 24.03.2017

Der Frühling naht!

Hoch LUDWIGA über dem Nordwesten und Tief GREGOR über dem Südwesten Europas bleiben heute die Hauptdarsteller auf der europäischen Wetterbühne.

Doch während LUDWIGA besonders West- und Mitteleuropa ruhiges und recht mildes Frühlingswetter beschert, sorgt GREGOR über dem westlichen Mittelmeer für erhöhtes Unwetterpotential. GREGOR schaufelt in den kommenden 24h sehr feuchte Luftmassen vom zentralen Mittelmeer westwärts und sorgt besonders zwischen den Balearen, Nordostspanien und Südwestfrankreich für heftige Gewitter mit sehr ergiebigen Niederschlägen.

Wetterkarte


Von Sturmböen, Hagel bis hin zu Starkregen wird alles vertreten sein. Die Wettermodelle zeigen von heute 07 Uhr Ortszeit bis zum morgigen Samstag 07 Uhr Ortszeit 24-std. Niederschlagsmengen von 50 bis 80 l/qm auf den Balearen und zwischen 80 und 150 l/qm Niederschlag über Nordostspanien und den küstennahen Bereichen Südwestfrankreichs. Somit sind lokale Überschwemmungen in diesen Bereichen wieder vorprogrammiert.


Heftige #Gewitter über dem westlichen Mittelmeer mit #Sturmböen, #Starkregen und #Hagel. Zwischen 50-100 l/qm in 24 Std möglich./V pic.twitter.com/Gf3KWq4mMY

— DWD (@DWD_presse) 24. März 2017


Von all den Wetterkapriolen bekommen wir heute in Deutschland nur wenig mit.

Ausgedehnte hohe Wolkenfelder, Überreste der Schauer und Gewitter über dem westlichen Mittelmeer, driften über den Südwesten und teils auch Westen Deutschlands. Abseits dieser Wolken lockern die Hochnebelfelder über dem Süden und der Mitte im Tagesverlauf weiter auf und machen der Sonne Platz. Diese scheint im Norden von früh bis spät und wird nur gelegentlich von dünnen Wolkenfeldern gestört. Bei Höchstwerten von 10 bis 14 Grad im Norden und 14 bis 18 Grad im Süden wird es von den Temperaturen her gesehen zwar angenehm mild. Allerdings weht besonders über der Mitte und dem Süden ein teils böiger Nordostwind, der die gefühlten Temperaturen ein bisschen dämpft. Mit Höchstwerten um 9 Grad bleibt es im Umfeld der Küsten am kältesten.
Die Nacht zum Samstag verläuft meist klar. Über den Nordosten ziehen ausgedehnte hohe Wolkenfelder vorüber und im Alpenvorland bleibt der Himmel teils hochnebelartig bewölkt. Niederschlag wird keiner erwartet und besonders im Norden und Osten wird es mit Tiefstwerten um -3 Grad frostig kalt. Sonst liegen die Tiefstwerte bei +4 bis +1 Grad. Auf den Bergen Süddeutschlands weht der Ostwind weiterhin stürmisch.


Mit dem #Wetter der nächsten Tage kann man leben #ZDF, viel Spaß im Freien! ;-) pic.twitter.com/js0dlYMnXV

— Özden Terli (@TerliWetter) 23. März 2017


Der Samstag verläuft meist sonnig, nur zeitweise verdecken hohe Wolkenfelder über dem Nordosten die Sonne.

Am Sonntag sind sich die Wettermodelle noch unsicher. Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass feuchte Nordseeluft mit dichten Wolkenfeldern bis weit in den Norden Deutschlands vordringen und dort für einen eher trüben Tag sorgen könnte. Über dem Süden hingegen überwiegt der Sonnenschein, der nur gelegentlich von hohen Wolkenfeldern getrübt wird. Es bleibt überall trocken und das bei Höchstwerten zwischen 10 und 14 Grad im Norden und 14 bis 18 Grad, am Sonntag um 15 Grad im Süden. Die Nächte verlaufen besonders im Osten, der Mitte und dem Südosten teils frostig mit Tiefstwerten von +2 bis -3 Grad, sonst bleibt es mit+4 bis +1 Grad frostfrei. Der am Samstag über dem Schwarzwald teils noch stürmische Ostwind flaut zum Sonntag deutlich ab. Sonst weht nur ein schwacher bis mäßiger Wind aus Nord bis Nordost.


Und wie sehen die weiteren Aussichten für kommende Woche aus?

Abgesehen von einzelnen Hochnebelfeldern zeigt sich die Sonne von einem blauen Himmel und es bleibt trocken bei Höchstwerten von 14 bis 20 Grad. In den Nächten dauert die Frostgefahr in der Ost- und Südosthälfte allerdings weiter an.